Erfahrungsbericht: Meine erste Leserunde auf LovelyBooks

Taschenbuch "Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit" von Tala T. Alsted und ein Häufchen Los-Zettel daneben

Heute möchte ich hier einen kleinen Rückblick auf meine allererste Leserunde auf LovelyBooks zu meinem Zeitreise-Roman „Lindenherz – 824 Jahre durch die Zeit“ geben und meine Erfahrungen mit euch teilen. LovelyBooks ist laut eigener Aussage die größte deutschsprachige Buchcommunity. Dahinter steht aboutbooks GmbH, die 2021 von Hugendubel übernommen wurde. Auf LovelyBooks werden Bücher rezensiert, man kann Bücher gewinnen und sich in Foren über Bücher austauschen.

Wie läuft eine Leserunde ab?

Leserunden werden vor allem von Autor_innen und Verlagen durchgeführt. Einmal pro Monat kann man theoretisch eine durchführen, was aber niemand zum gleichen Buch tun wird. Zunächst beschreibt man sein Buch, stellt sich vor und lädt zur Leserunde ein. Technisch geht das alles sehr einfach über einen Link auf der Autoren-Unterseite – in meinem Fall muss man hier zu „Gespräche aus der Community“ scrollen. Dann kann man auf „Neu“ klicken und ein Thema, eine Leserunde oder eine Buch-Verlosung erstellen. An diesem Punkt sollte man aber alles gut vorbereitet haben, um die Vorgang abschließen zu können.

Screenshot aus der Leserunde zu "Lindenherz" von Tala T. Alsted auf LovelyBooks
Screenshot vom Aufruf zur Leserunde zu „Lindenherz“

Bevor ich angefangen habe, hab ich mir andere Leserunden angeschaut. Die potentiellen Teilnehmer_innen bewerben sich um die Teilnahme, indem sie eine Frage beantworten. Ich habe gefragt, ob man ins Mittelalter reisen würde, wenn man die Möglichkeit dazu hätte. Darauf bekam ich teilweise sehr ausführliche Antworten.

Für die Leserunde unterteilt man ein Buch in unterschiedliche Lese-Abschnitte. Das sind dann kleine Foren, in denen sich spoilerfrei ausgetauscht werden kann. Dazu hab ich Bereiche erstellt, in denen man sich einander vorstellen, übers Cover reden, sich in sozialen Netzwerken vernetzen und mir Fragen stellen kann.

Bei anderen Autor_innen – wie z.B. Tini Wider und Anne Oldach – habe ich gesehen, dass sie zusätzlich dazu ein Punktesystem aufgestellt haben. Wer am meisten kommentiert und eine Rezension verfasst bzw. sie auf zusätzlichen Plattformen teilt, erhält eine größere Gewinnchance auf z.B. ein signiertes Buch oder etwas anderes hübsches, das zur Leserunde passt. Das hat damit zu tun, dass leider nicht alle Nutzer_innen, die im Rahmen einer Leserunde ein kostenloses Buch erhalten, es auch lesen bzw. rezensieren. Gerade so verschenkte Printexemplare bedeuten für Selfpublisher hohe Kosten. Ich habe mich dann entschieden, für jede Rezension eine kleine Dankeschön-Post mit Briefchen, Lesezeichen, Postkarte und einem Lindenherz-Holzanhänger loszuschicken. Zusätzlich verlose ich heute unter allen Rezensentinnen ein signiertes Taschenbuch.

Hier im Video ziehe ich die Gewinnerin – herzlichen Glückwunsch:

Hier im Video verlose ich ein signiertes „Lindenherz“-Taschenbuch unter den Teilnehmerinnen meiner Leserunde.

Warum habe ich eine Leserunde veranstaltet?

Als Autor_in (und als Selfpublisher noch viel mehr) ist man darauf angewiesen, dass Leser_innen das Buch weiterempfehlen bzw. überhaupt darüber sprechen. Trotz der Aufregung, die damit verbunden ist, sich dem Feedback so vieler Leser_innen zu stellen, hab ich es also gewagt. Und nicht bereut!

Wie war’s?

Ich habe 25 E-Books verschenkt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist hat mir LovelyBooks eine Liste aller Bewerber_innen geschickt, aus denen ich wählen durfte. Danach habe ich den Ausgewählten mein E-Book per Mail geschickt. Das hat alles sehr gut funktioniert. Ich hab keine Sammel-Mail geschrieben, sondern jeder Teilnehmerin einzeln, was mir sehr wichtig war. Wer will schon Sammel-Mails?

Insgesamt sind bisher zur Leserunde circa 520 Beiträge geschrieben worden – natürlich vor allem auch von mir, denn ich hab jeden Kommentar beantwortet. Eine Leserin und ein Leser haben sich dankenswerterweise spontan mit eigenem Buch noch der Runde angeschlossen und fleißig mitdiskutiert – danke euch beiden!!! Vom Alter her waren die Teilnehmerinnen ganz bunt gemischt und ich fand es toll, in der Vorstellungsrunde etwas mehr über sie zu erfahren. Bisher haben rund 60 Prozent der E-Book-Gewinnerinnen der Leserunde eine Rezension geschrieben. – Von anderen Autor_innen hab ich gehört, dass diese Rücklaufquote durchaus normal ist. Allerdings bin ich sehr froh, nicht wie anfangs anvisiert, zehn von mir finanzierte Taschenbücher zu verlosen.

Cover Taschenbuch "Lindenherz - 824 Jahre durch die Zeit" von Tala T. Alsted
So sieht „Lindenherz – 824 Jahre durch die Zeit“ als Taschenbuch aus – die glänzende Oberfläche sträubt sich etwas beim Fotografieren …

Vom Buchcover schienen alle sehr begeistert zu sein, was mich total freut. Ich hatte gefühlt dreißig Entwürfe und weil mir keine Schriftart richtig zugesagt hat, hab ich den Schriftzug letztlich selbst gezeichnet. Aber obwohl es schlichter als das typische Fantasy-Cover daherkommt, scheint es neugierig zu machen.

Viele haben unterwegs ihre Vermutungen und Emotionen zum Handlungsverlauf geschrieben. Spannend fand ich dabei zu verfolgen, wie ich bei manchen die Haltung bestimmten Protagonisten gegenüber geändert hat – was ja zeigt, dass sich die Figur tatsächlich sichtbar verändert hat im Laufe der Handlung.

Besonders am Anfang war ich richtig nervös – was für Rückmeldungen würde ich bekommen? Schließlich hab ich sehr lange an dem Roman gearbeitet und hab auch alles selbstgemacht – Cover, Gestaltung, Lektorat (mit toller freundschaftlicher Unterstützung!!!). Jeder Ratgeber für Selfpublishing sagt, das soll man auf keinen Fall tun. Aber ich arbeite beruflich so viel in diese Richtung, dass ich es merkwürdig fand, jemanden anderes damit zu beauftragen. Glücklicherweise bekam ich richtig viel liebes, begeistertes und freundliches Feedback – im Augenblick tatsächlich ausschließlich 4- und 5-Sterne-Rezensionen (ich weiß gar nicht, was ich sagen soll…!). Und wenn Kritik geäußert wurde, dann sehr konstruktiv und freundlich. Beispielsweise gefiel der plötzliche Einstieg nicht allen. Anderen war meine Schilderung zu detailreich. Aber das schien eher weniger ins Gewicht zu fallen.

Zitate aus den Rezensionen

Deswegen zitiere ich lieber noch aus den Rezensionen – über die Links auf den Nutzernamen kommt ihr zur jeweils kompletten Rezension.

Eine schöne Liebesgeschichte mit Hindernissen.“ – Akajana

Ich war sofort mittendrin in der Geschichte und mochte das Buch gar nicht weglegen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Eine klare Leseempfehlung von mir.“Patty

„Absolut empfehlenswert! Die Hintergründe zum Mittelalter sind sehr gut recherchiert und soweit es unser Wissen zulässt, authentisch dargestellt. Die Geschichte rund um Katharina und Johann lädt zum Mitfiebern ein.“ Sarah Siebers

„Das Buch hat mich ab einer gewissen Stelle einfach mitgerissen, so dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte […] Und ein herausragender Aspekt, der sehr für den Roman spricht ist, dass er nicht von Anfang an komplett klischeehaft war: vom Weg in die Vergangenheit bis hin zum unklaren Happy-End blüht der Roman vor originellen Ideen.“Stefanie-B

„Lindenherz war mein erster Roman der Autorin und auch der erste Roman ihrerseits – und was soll ich sagen? Ich will definitiv mehr davon!! Das Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen und erst 5h später wieder entlassen – ja am Stück, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und auch endet.“KatrinPoerner

„Das Buch hat mir vor Augen geführt, wie dankbar man sein kann, ein Dach über dem Kopf zu haben und von A nach B mit dem Auto oder Zug so viel schneller als die Leute es damals taten, zu kommen. Ich denke viele Leute nehmen das als selbstverständlich, doch auch heute noch ist es das nicht. Im Vergleich zu damals führen wir ein eindeutig angenehmeres Leben. Doch auch unser Zeitalter ist nicht perfekt und ich frage mich wie die Menschen in 824 Jahren wohl über uns denken werden.“BuecherDiebin

„Der Roman ist auf vielen Ebenen emotional und berührend, aber auch schockierend und aufwühlend. Ein wunderschöner Liebesroman zwischen Gegenwart und Mittelalter !“Cara024

„Das Buch hat mich von Anfang an begeistert! Ich habe mich in das Cover verliebt und dann auch in die Geschichte. […] Alles in allem ist es eines meiner liebsten Zeitreiseromane, denn es wurde eine Welt geschaffen, in der ich mittendrinn war.“danceEva

„Die Autorin beweist in ihrem Roman genaue Kenntnisse des Lebens im Mittelalter. Die Charaktere sind glaubwürdig und liebenswert dargestellt. Die Story hat alles,  was man zum Mitfiebern braucht.“Sarek62

Dieses Buch hat mir das Herz gebrochen um es dann liebevoll wieder zusammen zu flicken. Um es dann wieder zu brechen.“Minu

„Das Buch liest sich sehr gut. Man wird am Anfang direkt in die Geschichte geworfen, aber wird dann schnell aufgeklärt. Wenn man dann tiefer im Buch ist, legt man es nicht so schnell weg.“Hanni099

„Eine Geschichte, die sich lohnt zu lesen. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.“Shilo

„Das Buch hat mich gleich am Anfang in seinen Bann gezogen. Es ist so fesselnd und auf jeder einzelnen Seite spannend. „LeaLuna

„Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut und ich konnte mir alle Orte und Geschehnisse echt gut vorstellen. Das Leben im Mittelalter wird sehr gut beschrieben und ist gut recherchiert worden, wodurch alles sehr realistisch wirkt. Außerdem ist es toll, dass der Titel des Buches einen Bezug zum Inhalt hat und das auch so deutlich wird.“Joliinne

„Vorweg möchte ich sagen, dass ich persönlich gern Zeitreise Romane lese. Von diesem Buch bin ich wirklich begeistert und möchte eigentlich vom Inhalt nicht viel preisgeben.“Sigridpt

Nicole und Joshua haben sich der Leserunde spontan mit angeschlossen. Das war echt toll von euch! Hier kommen noch Zitate und Links zu ihren Rezis:

„Man bekommt wirklich alles geboten, eine Liebesgeschichte, Geschichte und ein spannendes Abenteuer. Klare Weiterempfehlung.“Nicole_Thoene

„Das Buch hat alles Plottwists, Liebe, Tod, Verrat und vor allem Zeitreisen. Ich hab solch ein Spaß gehabt.“Joshua_Friedrichs

Fazit

Die Leserunde hat mich nun über einen Monat begleitet. Es war eine intensive Zeit, ich hab jeden Tag reingeschaut, kommentiert, Mails und Dankesbriefchen geschrieben. Ich habe viele tolle Bücherliebende kennengelernt. Fantastische Rezensionen erhalten. Einige haben ihre Rezensionen auch auf (richtig vielen) anderen Plattformen und in verschiedenen Online-Buchhandlungen geteilt oder sogar für den Thalia-Bloggertisch empfohlen. Und jede einzelne Empfehlung hilft, um „Lindenherz“ ein kleines bisschen sichtbarer zu machen. Für mich war es eine richtig gute Erfahrung und ich hoffe, den Teilnehmer_innen hat es genauso gut gefallen. Vielen herzlichen Dank an alle!

Habt ihr schon einmal an Leserunden bei LovelyBooks teilgenommen oder selbst welche organisiert? Wie sind eure Erfahrungen?

27 Kommentare

  1. Ich habe schon einige Leserunden mitgemacht, aber in letzter Zeit nicht so oft. Wie Du schon erwähnt hast, ist die Zahl derer, die sich beteiligen und das Buch rezensieren oft sehr gering. Das macht mir als Leser dann keinen Spaß und ich finde es reichlich unverschämt, dass Buch zu kassieren und keine Gegenleistung zu erbringen. Das ist für mich Diebstahl. Die Autoren sollten solche Leser bei Lovelybooks melden und sie gehören gesperrt!

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    1. Hallo Gila,
      du hast recht, es macht am meisten Spaß, wenn wirklich etwa zeitgleich gelesen und sich parallel dazu auf LovelyBooks ausgetauscht wird. Sonst kann man im Prinzip ja auch alleine lesen 🙂
      Und ich verstehe zwar auch das Argument, was mir jemand auf Twitter dazu genannt hat, dass es manchmal auch rücksichtsvoll sein kann, keine Rezension zu schreiben. Zum Beispiel, wenn Buch und Leserin einfach nicht zusammenpassten. Aber in diesem Fall fände ich eine private Rückmeldung trotzdem schön. Denn als Autorin möchte ich ja gern wissen, woran es liegt, dass sich die Teilnehmerinnen nicht mehr melden.
      Ich bewundere übrigens dein Engagement für Selfpublisher, du liest und rezensierst ja ganz viele Bücher außerhalb der Mainstrain-Timeline. Viele Leserinnen gehen „auf Nummer sicher“, indem sie v.a. allem die Bestseller lesen, die überall empfohlen werden. Aber ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, auch noch mehr Indie-Bücher zu lesen und zu rezensieren 🙂
      Liebe Grüße und danke fürs Kommentieren!
      Tala

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  2. Schön, dass du uns mal einen Einblick in die Gestaltung so einer Leserunde gibst. Ich hab noch keine mitgemacht. Da ich oft zu müde bin um feste Passagen zu lesen.
    Ich finde es aber auch sehr unschön, dass manche Leser einfach nur ein Buch abgreifen und dann nicht rezensieren. Das landet dann auf dem SuB – Hauptsache ich hab es.

    LG

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    1. Hallo Rina,
      ich glaube, viele bewerben sich um ganz viele Bücher und womöglich treffen dann ganz viele auf einmal ein. Einige Leserinnen haben mir dann auch geschrieben, dass es etwas länger dauern wird und das fand ich dann sehr schön, da weiß ich, woran es liegt. Schwierig finde ich es, wenn ich dann gar nichts mehr höre. Und ja, dann liegen die Bücher ewig auf dem SuB, nur, weil man die Chance hatte, sie günstig zu bekommen…
      LG, Tala

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      1. Ja – ärgerlich. Wenn ich Anfragen bekomme schreibe ich auch immer zurück, dass es bisschen dauert. Wenn das für den Autor ok ist, dann bestens – aber bis jetzt gab es da auch keine Probleme.
        Ich hab schon bei dem ein oder anderen Blogger gelesen, dass sie bei zuviel Büchern angefragt haben und dann fast alle bekommen haben. Und bei Verlagen hat man ja meist nur 6 Wochen oder so Zeit – das wäre mir zu stressig.

        LG

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      2. Mir auch, liebe Rina, ich hab so schon genügend Bücher, die ich gerne lesen möchte 🙂 Bei mir selber hat es noch nie mit einer Leserunde geklappt, deswegen kann ich verstehen, wenn sich die Leute bei ganz vielen bewerben. Ich wollte einfach mal mitmachen, um zu sehen, wie das ist. Aber ich hab mich dann einfach mit eigenem Buch angeschlossen. Vier bis sechs Euro für ein E-Book sind ja nun auch kein Problem und nutzen der Autorin am Ende mehr.
        Ganz liebe Grüße, Tala

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      3. Genau – so ist es auch gut. Wenn ich es geschenkt bekomme, dann kann man es auch echt lesen. Dann bleiben die anderen halt mal liegen – oder wie bei dir – mit eigenem Buch anschliessen.
        Der Preis ist ok.

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      1. Ich hab zu jedem Band eine Leserunde gemacht.

        Da ich meine Ebooks bei Kindle Unlimited drin habe, darf ich sie nicht anderweitig weitergeben. Daher habe ich in jeder Runde eine Handvoll Prints verlost. Plus noch ein paar Bücher für fleissige und tolle Rezensenten aus der ersten Runde. Mehr ging nicht, da mich ja jedes Print (je nach Band) zwischen 13,99-16,99EUR kostete.

        Zusätzlich habe ich noch jeweils bei Amazon eine Gratisaktion gemacht für einen Tag und den jeweiligen Band und das durfte ich auf Lovelybooks auch so kommunizieren.

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      2. Siehst du, wieder etwas, das es zu beachten gilt. Ich hab auch überlegt, ob ich lieber zu Amazon gehe mit meinem Buch. Aber dort muss es eben immer exklusiv sein, dann gibt es für die Tolino-Kunden wieder nix. Umgekehrt kann ich nun nicht bei Unlimeted dabei sein. Hat alles seine Vor- und Nachteile!!! Aber da hast du ja eine ganz praktikable Lösung gefunden.

        Schreibst du eigentlich an etwas Neuem?

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      3. Ja, wenn du bei Kindle Unlimited drin sein willst, ist die Exklusivität des Ebooks Voraussetzung. Ansonsten aber nicht.

        Da über die Hälfte meiner Ebookeinnahmen, die wiederum den Großteil meines Gesamtverdienstes ausmachen, aus Kindle Unlimited stammen, war es für mich die richtige Entscheidung.

        Ja, ich schreibe an einem Psychothriller. Aus dem stammen auch die ganzen aktuellen Textschnipsel auf Insta.

        Liebe Grüße und schöne Ostern!

        🤗🌷

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      4. Ich dank dir für die Infos! Vielleicht sollte ich es doch mal drauf ankommen lassen und zu Amazon gehen beim nächsten Mal. Ist es bei Kindle Unlimited nicht so, dass die Nutzer_innen ein Abo haben und nicht pro Buch extra zahlen und du als Autorin bekommst dann einen Anteil pro gelesener Seiten? Hab auch gelesen, dass die meisten Selfpublisher den Großteil ihrer Einnahmen aus E-Books ziehen.
        Ganz liebe Grüße und dir auch schöne Osterfeiertage!
        Tala

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      5. Ja, genau. In Kindle Unlimited werden die gelesenen Seiten vergütet. Die Beträge klingen erstmal lächerlich gering, aber ich finde das Prinzip gut, dass für das bezahlt wird, was tatsächlich gelesen wird.

        Wie viele Bücher werden wegen eines vielversprechenden Covers und Klappentextes gekauft, dann aber nur angelesen, weil der Inhalt nicht überzeugt?

        Amazon ist ein heißes Eisen, ebenso wie sein Vergütungssystem, aber mir persönlich kommt es zugute und zeigt mir, dass die Leute meinen Roman wirklich lesen und das wiederum bestärkt mich darin, dass das Schreiben das mich ja schon mein Leben lang begleitet, tatsächlich meins ist.

        Dass ich Menschen mit meinen Zeilen berühren und mitreißen kann, ist mein schönster Lohn, aber ich finde es nur fair, wenn meine Arbeit auch finanziell honoriert wird. Und dass es auch für mich, die nicht nach den Kochrezepten der Verlage schreiben will, einen alternativen Weg gibt.

        Liebe Grüße!

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      6. Das finde ich absolut berechtigt! Ich hab inzwischen schon richtig viel Gutes von auch anderen Autorinnen und Autoren darüber gehört, dass ich es bestimmt mal ausprobieren sollte. Ich bin sowieso etwas in der Probierphase und sehe auch „Lindenherz“ ein bisschen als Testballon – wie funktioniert das alles, ein Buch zu veröffentlichen und zu vermarkten? Was klappt gut, was nicht, was spielt auch noch eine Rolle?
        Danke auf jeden Fall, dass du deine Erfahrungen teilst. Ich wünsch dir noch ganz viel Erfolg für deinen neuen Thriller!!!
        Viele liebe Grüße

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      7. Ja, probieren geht zwar nicht zwingend über, aber auf jeden Fall Hand in Hand mit studieren. 🤗

        Dir auch weiterhin viel Erfolg mit „Lindenherz“ und Folgeprojekten❣

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    1. Lieben Dank für deinen Kommentar! Hast du das Gefühl, dass auf LovelyBooks auch eine feste Gemeinschaft entstehen kann – also triffst du bestimmte Leute in den Foren oder Leserunden regelmäßig wieder, sodass man sich schon „kennt“?
      Viele liebe Grüße, Tala

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  3. Hallo Tala,

    ich bin durch deinen Kommentar bei mir zu „Victoria Aveyard – Die Farben des Blutes 1 Die rote Königin“ bei dir gelandet und erstmal hängen geblieben. *lach*

    Zwei Aussagen deinerseits, die ich gerne kommentieren würde:

    „Einmal pro Monat kann man theoretisch eine durchführen, was aber niemand zum gleichen Buch tun wird.“

    Ich weiß nicht, ob du dich nur auf den Monat beziehst oder generell auf die Wiederholung. Ich habe nämlich tatsächlich bereits Selfpublisher gesehen, die mehrmals eine Leserunde zum gleichen Buch veranstaltet haben auf LB. Ich denke, mit eBooks ist das gut machbar, mit Prints wäre es zu kostenintensiv.

    „Das sind dann kleine Foren, in denen sich spoilerfrei ausgetauscht werden kann.“

    Nein, spoilerfrei wird sich ganz oft nicht ausgetauscht. Warum auch? Alle lesen das gleiche Buch und kennen den Inhalt. Wer nicht gespoilert werden möchte, geht noch nicht in den entsprechenden Unterpunkt.
    – – –
    Meine ersten Schritte als Rezensentin habe ich 2011 auf LB gemacht. Vor ein paar Jahren hatte ich mich dann davon losgesagt, weil mir einiges nicht mehr gefiel, bin jedoch letztes Jahr im September zurück gekehrt. Das hat vor allem den Grund, dass ich dort auch Bücher von Verlagen gewinnen kann, die mich sonst nicht unterstützen, weil ich nicht in der DACh-Region lebe. (und meinen Blog trotzdem auf Deutsch führe)

    Siehst du eigentlich direkt die Adressen oder musstest du LB erst die Gewinner*innen mitteilen?

    Liebe Grüße
    Jane

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    1. Hallo Jane,
      wie cool, dass du hier hängengeblieben bist 🙂 Danke für deinen langen Kommentar – seit 2011, da konntest du ja auch eine Menge Erfahrungen sammeln!
      Nein, ich meinte, einmal pro Monat wird sicher niemand eine Leserunde zum gleichen Buch veranstalten, aber ich denke, auch zu meinem Buch werde ich vielleicht im Spätsommer noch einmal eine machen. Und mit den „kleinen Foren“ hatte ich die Unterordner der Leserunde gemeint, wo dann über bestimmte Abschnitte geschrieben wird, d.h. man spoilert noch nicht, wie es weitergeht für alle, die noch nicht so weit gekommen sind. Da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt 🙂
      Ich hab nach Ablauf der Bewerbungsphase von LovelyBooks eine Liste der Bewerber-Profile bekommen und wenn ich mich recht erinnere erst nach Auswahl der Gewinner eine Excel-Liste mit deren Adressen. Das finde ich auch gut so, wenn man an den Datenschutz denkt.

      Ganz liebe Grüße,
      Tala

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      1. Ich finde es super, dass man erst nach der Auswahl der Gewinner*innen die Adressen bekommt, denn so habe auch ich manchmal eine Chance. Klar, wenn die Verfasser*innen des Posts schreiben, dass sie nur nach D oder in die DACh-Region senden, dann bewerbe ich mich erst gar nicht. Aber ich finde das echt nicht nachvollziehbar. Zu mir kostet es nicht mehr als in die Schweiz oder nach Österreich. Ich blogge zuverlässig, auch wenn ich keine enorme Reichweite habe. Ich streue meine Meinung auf mehr als 5 Portalen, wenn möglich. (nicht immer ist alles überall gelistet)
        Leider habe ich schon miterleben müssen, dass eine Bloggerin, die sehr, sehr unzuverlässig war / ist, immer wieder Rezensionsexemplare gesendet bekommen hat, weil sie in D lebt. Ich hingegen kein einziges. Was ist da der Sinn dahinter?
        Daher mag ich LovelyBooks – weil ich eben auch eine Chance auf Rezensionsexemplare habe. =)

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      2. Nein, der Preis ist nach ganz Europa ungefähr gleich, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Sag Bescheid, wenn du gern ein Rezensionsexemplar von „Lindenherz“ haben möchtest, ich würde dir eins schicken 🙂 Aber natürlich solltest du Lust auf eine Zeitreise-Geschichte haben 😉
        Viele liebe Grüße, Tala

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