Social Media für Buchbloggerinnen und Autorinnen – Erfahrungsbericht

Social Media-Tipps für Buchblogger und Autoren

Als ich 2019 nach einer langen Recherche-Phase und einer eher schleppenden Schreibphase in eine sehr intensive Buchschreibphase gewechselt bin, suchte ich nach einem Ort, an dem ich über das Schreiben schreiben kann. Es tut unglaublich gut, sich mit anderen darüber auszutauschen. Auch übers Lesen und über andere Bücher. Das war der Punkt, an dem ich den Wortlicht-Blog hier gestartet habe.

Und irgendwann kam der Gedanke, dass ich über soziale Netzwerke vielleicht noch mehr Leser auf den Blog locken könnte. Und mir fiel auf, dass nicht alle auf WordPress bloggen und man sich mit anderen Bloggern anderweitig vernetzen muss. Und außerdem hab ich ein Faible für Social Media und probiere gerne Neues aus.

Deshalb möchte ich hier meinen aktuellen Erfahrungsbericht teilen. Über eure Ergänzungen und Anmerkungen würde ich mich aber total freuen! Was nutzt ihr außer eurem Blog? Und wieso und wozu?


Der Blog

Seit Sommer 2019 blogge ich hier unter dem Label „Wortlicht“. Aber erst seit 2020 wächst mein Leserkreis. Das ist völlig normal, das kenne ich von anderen Blogs, die ich früher ins Leben gerufen habe. Wenn man nicht 20 Stunden die Woche in einen neuen Blog investiert, dann wächst sowas eben langsam. Aber der Blog ist meine Basis, hier bleiben die Inhalte, so lange ich Lust habe, ich habe alles selber im Griff und kann machen, was ich will. Besonders über die WordPress-Community habe ich ganz viele tolle Bloggerinnen und Blogger kennengelernt und es entwickeln sich richtig tolle Gespräche.


YouTube

Ich hab ein YouTube-Profil seit Anfang 2021, aber eher nur, weil ich EINMAL ein Video einbetten wollte. Und zwar, weil ich in diesem Blogpost gerne vorführen wollte, wie die Vorlesefunktion im Autorenprogramm Patchwork klingt.

Wer weiß, vielleicht kommt auf meinem YouTube-Profil später mal ein Buchtrailer dazu. Aber so ein „richtiger“ Booktuber, der live vor der Kamera Bücher bequatscht werde ich wohl nicht mehr. Ich bin recht kamerascheu, wie ihr vielleicht bemerkt habt. Nichtsdestotrotz finde ich den Account wichtig, damit ich hin und wieder selber solche Videos anschauen, kommentieren und interessante Kanäle abonnieren kann.

Fazit: Auf YouTube gibt es eine Buch-Szene: Blogger, Rezensenten, Autoreninterviews, Autorencoaches, Diskussionsrunden, Tutorials, Trailer und so weiter. Eure Videos könnt ihr prima im Blog und auf der Website einbinden. Unter den Videos könnt ihr zu eurem Blog verlinken. Nutzt bitte auch die Tag-Funktion unter den Videos und gebt euren Videos ein schickes Cover-Bild, das erhöht die Reichweite. Aber: Man muss der Film-Typ sein und das sehr regelmäßig machen sowie viel Kommentieren, um wirklich ein Publikum zu bekommen.


Pinterest

Auf Pinterest kann man Links sammeln. Perfekt, um Rezensionen und Blogposts und Tipps und Kniffe und Podcasts und interessante YouTube-Videos zu sortieren. Mein Pinterest-Profil habe ich auch seit 2021. Seitdem taucht Pinterest in der Blog-Statistik tatsächlich zuverlässig als Referrer auf, durch den Leute auf meine Seite gekommen sind. Natürlich liegt Pinterest noch immer weit hinter Suchmaschinen und dem WordPress Reader, aber in den letzten drei Monaten lag es auf Platz 3. Und länger als drei Monate nutze ich Pinterest noch nicht.

Darüber hinaus hat Pinterest für mich aber noch eine andere Funktion: Ich nutze es selbst, um mir Dinge zu merken. Zum Beispiel für Rezensionen/Links zu Büchern, die ich noch lesen möchte bzw. die mich interessieren könnten, aber auch für Schreibtipps oder Social Media-Tipps oder zum Sammeln von Podcasts mit Literatur-Thema. Dort liegt alles recht hübsch und gut sortiert und ich kann es bei Bedarf wiederfinden.

Fazit: Ich finde, dass Pinterest für Blogger ein tolles Netzwerk ist. Links zu Websites und Blogs, zu Inhalten, stehen hier im Mittelpunkt. Und wer, wenn nicht wir Blogger, produziert tolle Inhalte? Natürlich sammeln viele Leute Pins auch, ohne sie anzuschauen. Aber vielleicht tun sie das eines Tages. Oder ihre Follower tun es.


Twitter

Etwas zögerlich hab ich mich HEUTE entschieden, auch ein Twitter-Profil einzurichten. Ich nutze Twitter schon seit Jahren für andere, eher buchferne Projekte erfolgreich zur fachlichen Vernetzung. Aber ich bin/war skeptisch, ob das die Reichweite meiner Blogpost steigern könnte und kann. Ob sich dort genügend Buchblogger, Autoren und Verlage tummeln. Twitter hat einen großen Vorteil gegenüber Instagram: Man kann direkt zum Blog/zur Website/zum Video/zum Podcast linken.

Schon am ersten Tag, als ich eine Art Recherche und Bestandsaufnahme machte (mit der ich auch noch lange nicht fertig bin), war ich positiv überrascht, wie viele Blogger, Autoren und vor allem Verlage und Verbände hier Accounts haben. Jetzt bin ich gespannt, wie kommunikationsfreudig sie sind oder ob es sich eher um halbtote Zombi-Accounts handelt. Das muss der Langzeit-Test zeigen, das kann ich euch erst in ein paar Monaten sagen.

Fazit: Twitter eignet sich meiner Meinung nach für Blogger, weil man direkt auf seinen Blog oder auch auf andere Kanäle verlinken kann. Auf Twitter treiben sich viele Verbände, Verlage, Journalisten und Blogger herum. Mein Langzeittest muss aber erst noch zeigen, ob die Szene aktiv und vor allem interaktiv ist oder ob sie doch nur automatisiert Links ins OFF hinaus teilt.


Instagram

Wortlicht ist (bisher) nicht auf Instagram. Ich betreue schon zwei andere Accounts, einen davon beruflich und sehr intensiv, und ich habe aktuell überhaupt keinen Bedarf, noch mehr Zeit auf Instagram zu verbringen, als ich es ohnehin schon tue. Aber: Es gibt dort wohl eine aktive Buchblogger-Community und auch Autoren präsentieren sich dort erfolgreich.

Man muss ein Händchen für hübsch aufbereitete Fotos haben. Mir persönlich fehlt manchmal die Fantasie, wie man Bücher, Buchcovers und Text noch hübscher illustrieren kann, aber es ist nicht unmöglich. Und dann kann man ziemlich viel Text unter einen Post setzen, man kann Reels, Videos und Stories erstellen (wie inzwischen ja fast überall).

Fazit: Auf Instagram kann man sich vernetzen, Kontakte pflegen und sich sichtbar machen. Dafür braucht man aber kein Blogger zu sein, man kann auch ohne Blog einfach loslegen. Da man nur eine Linkmöglichkeit (im Account-Profil) hat, wird man eher wenige neue Leser auf den Blog locken, sondern muss stattdessen eher zusätzlich parallel auch auf Instagram bloggen.

Facebook

Tja, Facebook. Oft heißt es ja, Facebook ist nicht mehr so populär. Vor allem junge Leute steigen auf Instagram, YouTube und TikTok um. Viele Autoren haben hier erfolgreich eine eigene Seite, es gibt aktive Gruppen zu Literaturthemen und jede Menge Veranstaltungstipps. Vielleicht kommt es aufs Alter eurer Leserschaft an 🙂

Die Autorin Ina Linger zum Beispiel nutzt Facebook sehr intensiv und gut – weil sie meine Rezension ihrer Falaysia-Reihe dort verlinkt hat, kommen über Facebook tatsächlich Leser auf meinen Blog. Ich kenne noch weitere Autorenseiten auf Facebook, aber viele scheinen eher wenig Reichweite zu haben.

Bisher war ich nur privat auf Facebook bzw. habe andere Seiten betreut, aber gerade habe ich mich mit diesem Blogpost quasi selbst überzeugt, Facebook als Wortlicht-Blog zu nutzen. Auch dazu kann ich dann in einem späteren Blogpost nochmal ein Feedback geben.

Fazit: Facebook ist inzwischen etwas für das Alter 30+ Aber es gibt hier tolle Gruppen, in denen man sich über Bücher oder als Autor übers Schreiben austauschen kann und es gibt richtig viele Literatur-Veranstaltungen, die sich gut über Facebook finden lassen. Da man auf Facebook problemlos den Blog oder Social Media-Accounts verlinken kann, ist es meines Erachtens auch für BloggerInnen geeignet.


TikTok

Wortlicht hat mal ein TikTok-Profil angelegt. Das war spontan nach einem Deutschlandfunk-Beitrag über Buchblogger auf TikTok. Ja, es gibt sie, sogar eine ganze Reihe von ihnen und auch einschlägige Hashtags dazu, die man kennen sollte.

Aber für TikTok braucht man wie bei YouTube ein Faible für Videos. Vielleicht entwickle ich das noch, ich weiß nicht. Mein Problem mit dem sozialen Netzwerk war, dass es unglaublich lärmt. Ich kann es quasi nicht konsumieren ohne den Ton anzuschalten. Das ist sehr auffällig, wenn man auf der Parkbank sitzt oder sich noch andere Leute im Wohnzimmer befinden. Klar, ich könnte Kopfhörer aufsetzen. Aber nach spätestens 30 Minuten tun mir davon die Ohren weh – bei bisher allen ausprobierten Modellen. Auch so mag ich es eher ruhig und still. Deshalb sind TikTok und ich noch keine Freunde geworden. Aber: Die Büchermotte (9 Jahre) war hin und weg und fragt mich seither dauernd danach.

Fazit: Wollt ihr eine junge Zielgruppe ansprechen, gebt TikTok eine Chance. Die Videos müssen keine Meisterwerke sein, aber authentisch. Ihr könnt auch eine Art Bücherslideshow produzieren oder einfach drauf losquatschen. Ihr müsst nicht unbedingt mit Büchern tanzen oder ähnliches, denke ich zumindest. Kreativität ist gefragt 😉 Und natürlich muss man dran bleiben.


Und sonst so?

Es gibt noch viele weitere Spielwiesen im Internet, um sich über Bücher auszutauschen. Zum Beispiel: Buch-Netzwerke wie Lovely Books und Goodreads. Oder Facebook-Gruppen. Oder Podcasts. Das reizt mich auch, aber bisher hab ich es nicht ausprobiert und meine Zeit ist ja auch begrenzt. Meine Hauptenergie will ich ins Schreiben und ins Bloggen investieren. Und dann waren die paar Stunden Freizeit am Tag schon wieder vorbei 😉

Nutzt ihr irgendwelche sozialen Netzwerke, um auf eure Blogposts aufmerksam zu machen? Mit welchen habt ihr die besten Erfahrungen gemacht?

25 Kommentare

  1. Ich hab am Anfang, als ich mit dem Blog startete auch bei Twitter, Facebook meine Beiträge weiter leiten lassen. Aber mit Twitter bin ich nicht warm geworden und Facebook hab ich neu gemacht und nur Familie und ganz wenig andere drauf. Den Account von vorher war mir zu voll mit ungewollten Followern, also hab ich den dicht gemacht.

    Mittlerweile bin ich nur hier unterwegs und das reicht mir auch. Ist schon etwas zeitaufwendig und mehr würde mich stressen.

    Youtube – ich kann dir als Nutzer sagen – die Booktuber reizen mich gar nicht. Ich lese lieber den Beitrag, als 20 Minuten irgendjemanden zuzuhören.

    Schönes Wochenende.

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    1. Hallo Rina,
      danke für deine Einschätzung! Ich hab auch inzwischen ein ambivalentes Verhältnis zu Facebook. Der Umgangston dort wird auf vielen Seiten immer unschöner. Da sind mir andere Netzwerke lieber. Auf YouTube haben mich bisher besonders Interviews mit Autorinnen und Autoren interessiert, nicht die Buchbesprechungen. Ich bin auch oft viel zu ungeduldig, mir Videos anzusehen, da will ich lieber Texte überfliegen. Überhaupt war das ja mein erster Gedanke: Ihr lest Bücher und seht euch aber doch lieber Videos darüber an? 🙂 Aber es gibt sie, die das lieber haben.
      LG, Tala

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      1. Ja – diese Booktuber sind, glaub ich echt sehr beliebt….aber ich hab wirklich nicht die Geduld alles anzuhören. Ausserdem hüpfe ich gerne im Text um die Spoiler rum – das ist im Video so blöd.

        LG

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  2. Ich bin zwar kein Buchblogger, aber dein Pinterest-Netzwerk ist soeben um einen Follower gewachsen. 😉

    Davon abgesehen muss ich sagen, dass Facebook für mich am besten funktioniert, obwohl ich es schwierig finde, seine Reichweite dort zu steigern. Vor allem, wenn man kein privates Profil hat/hatte.

    Auf Instagram habe ich die mit Abstand größte Reichweite, aber es kommen verhältnismäßig wenige auf den Blog. Nicht gar niemand, aber relativ gesehen eben nicht allzu viele. Dafür ist die Handhabung super simpel, was ein großer Vorteil ist.
    Facebook finde ich extrem unübersichtlich und umständlich, und auch Pinterest finde ich etwas kompliziert. Aber ich glaube, in Pinterest steckt viel Potenzial, wenn es erstmal angelaufen ist. 🙂

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    1. Hallo Kevin!
      Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht – und natürlich fürs Folgen, ich folge zurück 🙂 (Und: Du wohnst in Schweden? Das ist ja cool! War mal ein halbes Jahr zum Austausch da 🙂
      Ich glaube inzwischen, dass man sich auf jedem der einzelnen Netzwerke gut vernetzen und neue Kontakte knüpfen kann. Aber man muss sich etwas einarbeiten und Engagement reinstecken. Da bleibt jetzt nur die Frage, ob man sich dann lieber auf eines oder zwei konzentriert, oder es auf allen Kanälen ein bisschen versucht…
      Auf Facebook kämpfe ich gerade noch damit, zwischen Privatprofil und Seitenprofil zu wechseln, um zu kommentieren und interagieren. Das ist merkwürdig.
      Viele Grüße,
      Tala

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      1. Ich danke dir ebenfalls, Tala. 🙂

        Ich wohne derzeit in Schweden. Auch wenn ich gerade zu Besuch in Deutschland bin. 🙂

        Ja, wahrscheinlich ist es überall möglich, aber je nachdem, was man macht, ist die eine Plattform vermutlich sinnvoller als die andere. Und überall ein bisschen … ich weiß nicht. Ich glaube, sich zu fokussieren schadet nicht. Alles mal ausprobieren aber bestimmt genauso wenig.

        Ganz genau, das ist eines der zahlreichen seltsamen Dinge bei Facebook … 😉

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      2. Hallo Kevin,
        ein bisschen hast du mich gerade in meiner Herangehensweise bestärkt. Ich teste das jetzt mal auf den verschiedenen Kanälen und dann kann ich nach ein paar Monaten sehen, was gut für mich passt und was nicht und womit ich meine Zeit „verschwenden“ möchte 😉

        Ganz liebe Grüße und ich hoffe doch, man liest sich öfter noch 🙂

        Tala

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  3. Die Sache mit den Social Media ist ohnehin ein Thema für sich. Ich für meinen Teil empfinde es als recht schwierig, ständig „online“ sein zu „müssen“, was aber in vielen Social-Media-Accounts quasi fast schon vorausgesetzt wird. In all die Dinge erst einmal reinzukommen macht die Sache auch nicht einfacher, da ist es schon faszinierend vielen Jugendlichen zuzusehen, wie die damit umgehen. Natürlich können auch Ältere (naja bin ja auch schon 43 🙂 ) lernen damit umzugehen, aber es sind alles auch „Zeitfresser“.

    Wenn du bei null stehen würdest, was denkst du, wäre wohl dann für „unser“ Buchthema besonders gut geeignet?

    Und ja, auch ich lese lieber lange Texte, als jemandem zuzuhören, da dreh ich dann häufig das YT-Video auch ab, bevor es zum spannenden Teil kommt. Andere wiederum machen genau umgekehrt … warum auch nicht? 😉

    Irgendwer sollte mir mal das Mysterium Social-Media erklären *lol*

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    1. Hallo Rhiannon,
      lieben Dank für deine Erfahrungen – ich weiß, dass das für jeden auch völlig anders ist. Es muss auch passen und man muss sich wohlfühlen damit, sonst nützt es wahrscheinlich auch nicht so viel.
      Aber ich bin da quasi beruflich vorbelastet, weil meine Arbeit u.a. darin besteht Social Media-Accounts mit Inhalten zu füllen und digital zu netzwerken. Es fasziniert mich irgendwie, dass man Menschen auch digital irgendwie „kennenlernen“ kann. Ich meine, das gleiche passiert ja hier im Blog. Mit dir habe ich mich schon öfter sehr gut und konstruktiv unterhalten und ein kleines bisschen bekommt man das Gefühl, sich zu kennen. Wer weiß, irgendwann trifft man sich vielleicht sogar mal „in echt“. Aber die Frage ist natürlich, ob das nicht reicht, seine Energie in den Blog und die Interaktion mit anderen Bloggerinnen und Bloggern zu stecken, statt nun auch noch verschiedene Social Media-Kanäle bedienen zu wollen. Irgendwann ist die Zeit dann auch begrenzt.

      Und für unser Buchprojekt – du meinst die Interviews mit Autorinnen und Autoren, Selfpublishern? Ich persönlich bin ein Twitter-Fan, aber ich denke, dass vielleicht auch Facebook nicht schlecht wäre. Instagram muss man dann wie gesagt eher wie einen kleinen Zusatz-Blog parallel zum Blog betreiben. Für das Projekt liegt meiner Meinung nach viel Potenzial in der Vernetzung unserer Blogs. Dadurch können wir sichtbar werden.

      Ganz liebe Grüße, Tala

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      1. Das Kompliment gebe ich dir sehr gerne zurück 🙂

        Unsere Zeit ist begrenzt – absolut richtig und umso wichtiger ist es zu überlegen, WO und WAS wir nun wirklich tun. Manche sagen, es sei besser überall dabei zu sein, andere wiederum empfehlen, sich auf eines zu konzentrieren. Wie immer wird die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen liegen.

        Ich arbeite ja im Homeoffice (und hoffe es bleibt mir auch noch seeeeehr lange). Allerdings hatte ich letztens eine Kollegin zu Besuch, die ich persönlich noch nie traf und wo wir beide beim Schreiben merkten, es passt für einen näheren Kontakt. Das Gefühl stimmte und der Eindruck auch 🙂

        Insofern kann es auch eine Art abchecken sein, ob es wirklich zwischen Personen passen kann und vielleicht ist es auch „nur“ eine andere Version von einst, wo man sich halt im Lokal gegenüber saß.

        Facebook ist halt sehr bekannt und berühmt, aber hat auch Fallstricke (wie ZB die Rechte an den Fotos, die es sich einfach nimm). :-/

        Vernetzen – ja, dafür ist das Interviewthema auch irgendwo da … 🙂

        bin mal gespannt auf die Zukunft – auch dir alles Liebe.

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      2. Danke dir für den ausführlichen Erfahrungsbericht! Für mich persönlich hat das schon oft sehr gut funktioniert, im Netz neue Leute kennenzulernen, mit denen es dann auch offline sehr gut passt. Vor Ort sind die Schreibenden, mit denen man sich austauschen kann, ja nicht so viele 🙂
        Ganz liebe Grüße und hoffentlich auf weiterhin tollen Austausch!
        LG, Tala

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  4. Facebook ist leider wirklich verseucht mit Menschen, die in ihren Kommentaren ihren ganzen Rotz von sich lassen. Aber trotzdem habe ich dort wirklich auch die eine oder andere positive Resonanz erzeugen können. Daher finde ich das neben WordPress bisher für mich die beste Möglichkeit auf mich aufmerksam zu machen. Für Twitter muss man eigene Inhalte schaffen. Der Hinweis auf die Blogpost reichen nicht aus. Man muss schon ziemlich reduzieren und sich kleine witzige Einsprengsel einfallen lassen, um Leute auf sein WordPress-Blog zu bringen. Pinterest und Instagram wollte ich immer mal ausprobieren. Aber drei Plattformen zu betreuen finde ich schon eine ziemliche Herausforderung, wenn man das nur nebenbei macht. Manchmal komme ich vor lauter SocialMedia nicht zum Schreiben und das finde ich äußerst kontraproduktiv.

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    1. Hallo Matthias,
      das ist ein wichtiges Argument – in die Falle tappe ich dann immer an Tagen, wo ich zwar gerade ein paar freie Spitzen zum Schreiben habe, es mir aber nicht so leicht fällt. Und statt mich dann richtig einzuarbeiten, schweife ich ab, in dem ich von einem sozialen Netzwerk zum nächsten wandere. Ein bisschen verleiht es ja das Gefühl, was sinnvolles zu machen, aber wenn man dadurch nicht mehr zum Schreiben kommt… Die Balance macht’s !
      Danke für deinen Erfahrungsbericht!!!
      LG, Tala

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      1. Riesige Gefahr – aber heute hab ich’s mal geschafft, auch ein bisschen weiterzuarbeiten. Beim Schreiben passiert mir das übrigens seltener, als beim Überarbeiten…

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      2. Herzlichen Glückwunsch! Ich hab es heute leider nicht geschafft. Wie sagt Herr Böhmermann immer: Im Internet falsch abgebogen! So erging es mir heute. Beim Schreiben muss ich sogar manchmal eine Pause einlegen, die ich gerne mit Herumgeklicke fülle.

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      3. Ich finde das auch gar nicht schlimm, man muss die Balance finden. Und das Rumgeklicke kann auch neue Inspiration zur Folge haben 🙂 Weiterhin frohes Schaffen!

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  5. hier meine Erfahrung mit Facebook. Ich habe dort auf meiner Seite und in einigen gruppen meine Blogartikel eingebettet, mich aber nie an irgendwelchen Diskussionen beteiligt. Das hat einige Gruppenadmins geärgert und sie haben mich bei FB wegen Verstoßes gegen ihre Gruppenregeln gemeldet. FB hat jetzt meine URL http://www.schreibrausch.de gesperrt. D.H. von FB aus ist mein Blog nicht mehr erreichbar. Schade, von da kamen leicht mal 100 Leser je Beitrag.
    Das schreibe ich, weil jeder, der sich auf Socials verlässt damit rechnen muss, dass von heute auf morgen nichts mehr läuft. Ich habe stattdessen einen Newsletter, damit bin ich von SM-Plattformen unabhängig. Das sieht dann so aus: https://7404e86d.sibforms.com/serve/MUIEAEPimDHDvLmTIb8LRn_oqYFCLw2jAjlneqrOGCcYSqrEy2iUuD_1_hymvltzNEObsF-JQMzG8z4OVDHKhrzUdmDYawlcu97aD8L-pllkozvnKgtgXXJ5t40j0LSXzXiin0C881MTSwNwaU7TQMQN2Rn8hwDGHBcntYmV2AmKEsB2flDUUHWCNapWd6quLTEY_XmNotdaXtOd

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    1. Hallo Dirk,
      vielen Dank, dass du auch die negativen Erfahrungen teilst. Denn man darf sich wirklich nie alleine auf Social Media verlassen. Mir ist es anderswo schon bei Instagram passiert, dass ich eine Weile gesperrt wurde, weil ich in zu kurzer Zeit zu viele Bilder kommentiert hatte! *grr* Und als ich Pinterest gestartet habe, dachte ich, ich erstelle doch mal ganz viele Pins für alle die Blogposts, die ich im letzten Jahr schon geschrieben habe. Da wurde ich auch gesperrt. Das hat dann 2 Tage gedauert, bis ich den Pinterest-Support davon überzeugen konnte, dass ich einfach nur eine ahnungslose Bloggerin bin, die sich ihren Blog hübsch sortieren wollte. Leider kamen keine Tipps, wie man es besser machen sollte. (Lag es daran, dass es zu viele Pins auf ein und dieselbe Seite waren? Lag es daran, dass ich in kurzer Zeit zu viele Pins erstellt habe? Oder daran, dass ich nicht angemessen viele Pins von anderen Nutzern auf meinen Pinwänden gemerkt habe? Ich weiß es bis heute nicht und erstelle deswegen pro Tag nur noch einige wenige Pins (oder gar keine).
      Ich persönlich mag keine Newsletter nutzen, weil mein Postfach auch so am Überquellen ist. Aber ich weiß, dass viele Leute das gern mögen, weshalb das sicher ein tolles Tool ist.

      Ganz viele Grüße,
      Tala

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