Wörter digital – 5 Gründe für E-Book-Reader

Irgendwie praktisch: E-Book-Reader | Foto: Perfecto_Capucine auf Pixabay

Seit meiner Kindheit schreibe und lese ich Geschichten. Lange Zeit wuchs meine Büchersammlung schneller und schneller – und irgendwann reichte der Platz nicht mehr aus. Ein E-Book-Reader hilft, das Platzproblem einzudämmen. Warum ich E-Books mag:

E-Books sind platzsparend

Inzwischen habe ich zwei E-Book-Reader und die Büchersammlung wächst langsamer. Nicht alle Bücher gibt es als E-Books, weshalb immer noch neue dazu kommen. Auch geschenkte Bücher tragen dazu bei, dass bei mir zu Hause neue gedruckte Bücher einziehen. Vor einigen Jahren habe ich begonnen, auszusortieren und Bücher zu verschenken oder Second Hand zu verkaufen.

E-Books sparen Papier

Für E-Books werden keine Bäume gefällt. Über die Frage, wie viel Papier ein gedrucktes Buch verbraucht, hat sich die Autorin Ute Kranz schon einmal Gedanken gemacht und kam zu dem Schluss, dass für ihre 5000 Bücher je nach Baumart 3-7 Bäume nötig waren. Dagegen hilft nur Recyclingpapier – oder das E-Book. Allerdings sind E-Books vermutlich nur ein wenig besser für die Umwelt, wie Deutschlandfunk Nova kürzlich recherchiert hat, denn die Herstellung eines Readers verbraucht so viele wertvolle Ressourcen wie ein Smartphone, allerdings nutzen die meisten Leute einen Reader viel länger und viel Strom frisst der Reader auch nicht.

E-Books sind leicht

Im Gegensatz zu gedruckten Büchern kann ich per E-Book-Reader hunderte Bücher mit in den Urlaub oder auf Dienstreise nehmen. Und ich finde auch, dass der Reader gut in der Hand liegt – gerade dicke Romane sind manchmal auf Dauer recht anstrengend festzuhalten.

E-Books sind schnell

Manchmal lese ich etwas über ein neues Buch und will es sofort lesen. Aber der nächste Laden ist weit und dann kann es sein, dass ich den Buchtitel schon wieder vergessen habe. Man könnte jetzt sagen, das spart Zeit und Geld 😉 Denn mit dem E-Book-Reader hab ich viele Bücher schnell gefunden und gekauft und kann sofort loslesen.

E-Books sind praktisch

Es gibt bei E-Book-Readern noch eine Menge kleiner Helferlein, die ein normales Buch nicht mitbringt. Der Reader merkt sich immer, wo man mit dem Lesen aufgehört hat. Man kann die Schriftgröße und die Helligkeit anpassen. Und zur Not und wenn man W-LAN hat kann man unbekannte Begriffe nachschlagen.

Was sagst du? Liest du lieber gedruckte oder digitale Bücher?

10 Kommentare

  1. Dieses Argument, hunderte Bücher per E-Book in den Urlaub zu nehmen, zieht doch nicht! Wenn man es ernst nehmen würde, dann verbringst du den kompletten Urlaub mit Lesen, du willst also nichts anderes sehen oder erleben. Zumal, wie lange wäre denn der Urlaub, um „hunderte Bücher“ zu schaffen??

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    1. Das stimmt natürlich, so viel liest man nicht. Aber ich bin nicht so gut darin, mich zu entscheiden. Also hab ich immer doch einige Bücher mitgeschleppt. So nehm ich sie mit und kann live entscheiden, was zur Stimmung passt. Ich bin auch der Typ Leser, der immer mehrere Bücher gleichzeitig liest. Es sei denn, es ist mal eins dabei, das ich unbedingt in 3 Tagen durchlesen muss. Dann kann ich natürlich nicht aufhören 🙂
      Ganz liebe Grüße, Tala

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      1. Diese Art der Nutzung, die Du jetzt beschreibst, erscheint mir vollkommen sinnvoll. Nur von Hause aus können mich manche Wörter einfach stören … besonders, wenn sie gedankenlos übernommen werden. Statt „hunderte“ hätte man auch „eine große Auswahl“ schreiben können, oder?
        Nicht, dass ich Dir das vorschreiben dürfte, doch in meiner Autorengruppe gibt es Autoren, die in ihren Texten jedes einzelne Wort dahin gehend abklopfen, ob es da nicht etwas Besseres gibt. Das Resultat lohnt sich!
        P. S: Ein Impressum ist gesetzlich vorgeschrieben. Leider auch für Frauen.

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      2. Hallo Christoph,
        ich weiß, meine Blogposts sind oft schnell hingeworfen und ja, ich hätte auch eine nicht so abgedroschene Phrase nehmen können. Ein Impressum werde ich noch anlegen, ich hab den Blog gerade erst online gestellt.
        Viele Grüße

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  2. Da habe ich mich wohl zu entschuldigen. Klar, der Blog entsteht ja erst. Aber prinzipell wächst man ja am „Gegenwind“, den man bekommt. Ich jedenfalls freue mich, ins Gespräch zu kommen. Mit jemanden, den man erst noch kennen lernen muss. Auch wenn es aussieht, als kann ich nichts weiter als meckern … 😉 Einen guten, weiteren Start wünsche ich Dir!

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  3. Hallo Tala, Deine Argumente für den Reader sind alle sehr gut. Und ich selbst habe auch einen. Ich habe sogar auf Portalen für E-Books veröffentlicht. Und kürzlich hat ein Freund mir angeboten, mal eben 30000 (Dreißigtausend) Bücher von seiner Festplatte zu übernehmen.
    Trotzdem lese ich de Facto mehr in Papier. Warum? – Weil ich Unmengen von Büchern von Freunden leihe oder geschenkt kriege, weil ich teilweise ausgefallene Themen lese, die als E-Book nicht zu haben sind (Mittelalterliche Zen-Philosophen) und weil ich Antiquarische Bücher in Papier bestelle, die ebenfalls als E-Book nicht erhältlich sind. Und, wenn ich mal wieder veröffentliche, wird auch ein Hardcover dabei sein. Hardcovers sind immer noch die meistverkaufte Editionsformund und mein Gefühl sagt, dass mit dem Hardcover auch Wertschätzung des Produktes steigt.

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    1. Oh, den Fakt, dass tatsächlich das Hardcover die meistverkaufte Form ist, kannte ich noch gar nicht. Du meinst also, wenn schon, sollte ich ein Buch besser als E-Book und als Hardcover (nicht Softcover) herausgeben?
      Du hast schon recht, ich lese auch einige Fachbücher (gibt es oft nur gedruckt) oder bekomme Bücher geschenkt. Das Bücherregal ist trotzdem noch nicht leer. Aber ich mag es, wenn ich ein Buch, die Fortsetzung usw. sofort haben kann und der kleine Reader liegt so prima in der Hand 🙂

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